Wussten Sie schon?

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen.“
(F. Rabelais)

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Meist ist der Kindergarten die erste Betreuungsform außerhalb der Familie. Die Kinder werden mit anderen Kindern, Erwachsenen, neuen Räumen, Regeln und Abläufen konfrontiert. Das bedeutet für die Kinder und Eltern eine große Veränderung. Aus diesem Grund ist die Eingewöhnungsphase eine sehr wichtige und bedeutsame Zeit für alle Beteiligten. Damit eine Eingewöhnung erfolgreich gelingen kann, erfolgt diese im engen Kontakt zwischen Eltern, Erzieher und Kindern.

Aber warum ist eine strukturierte Eingewöhnung von besonderer Bedeutung?

Um diese Frage zu beantworten ist es wichtig sich mit der Entwicklung eines Säuglings bzw. Kleinkindes auseinanderzusetzen. Während des ersten Lebensjahres entwickelt der Säugling eine enge Bindung (meist zu Mutter und Vater). Diese Bindungsperson ist für das Kind eine sichere Basis, bei ihr fühlen sich die Kinder wohl und beschützt. Das Bindungssystem zwischen z.B. Mutter und Kind wird bei Angst und Trennung aktiviert. Aus diesem Grund erfolgt die Eingewöhnung gemeinsam mit den Eltern, um dem Kind Sicherheit zu geben, damit es während des Eingewöhnungsprozesses eine Beziehung zu seinen Bezugserzieher aufbauen kann.

Wir Sportpark-Zwerge orientieren  uns an dem Berliner Eingewöhnungsmodell.  Bei diesem Prozess werden die Kinder zunächst gemeinsam mit einem Elternteil oder einer Bezugsperson die Einrichtung für ein bis zwei Stunden besuchen. Nach einer drei tägigen Grundphase, wird am vierten Tag ein Trennungsversuch probiert. Je nachdem wie das Kind reagiert wird die Eingewöhnung weiter geplant. Das bedeutet, wenn sich das Kind leicht von der Bezugsperson löst und sich ggf. schon von der Erzieherin trösten lässt, kann die Eingewöhnung weiter gehen und die Zeiträume in denen das Kind, ohne Eltern im Kindergarten bleibt, werden schrittweise ausgebaut.

 In der Regel dauert die Eingewöhnung maximal 2-3 Wochen, es kann kürzer, aber auch länger dauern. Wie der Name schon sagt, handelt es sich um ein Modell, welches als Orientierung dient. Jede einzelne Eingewöhnung wird individuell nach den Bedürfnissen und dem Tempo des Kindes gestaltet. Es ist wichtig, dass sich alle Beteiligten sich für diesen Zeitraum ausreichend Zeit nehmen.

Um die Eingewöhnung zu erleichtern, finden bereits vor dem neuen Kindergartenjahr Schnuppernachmittage statt, in denen sich Kinder, Eltern und Erzieher kennenlernen können. Außerdem können sich die Kinder mit ihrer zukünftigen Gruppe und dem Spielmaterial vertraut machen.

Kontakt : : :

Elternintiative Sportpark-Zwerge e.V.
Löschenhofweg 70 • 47829 Krefeld

Telefon 02151 - 61 69 720
Fax 02151 - 444 633-10

 

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